Wenn eine Erkrankung Konflikte auslöst, wird sie mit zum Gespräch eingeladen.

Krankheitssensible Mediation bezieht die Krankheit als "Teilnehmerin" in den Gesprächsverlauf mit ein.

Sie behält die sozialen Auswirkungen und krankheitsbegleitenden Bedürfnisse besonders im Blick.

Es geht weiter (Foto: M Költzsch)

Eine Geschichte vorab

Ich erinnere mich noch Wort für Wort an das Gespräch mit einer jungen Frau, deren Mutter an Demenz erkrankt war. Die Tochter fühlte sich in der Pflicht und Not, sich alleine um die häusliche Betreuung der Mutter zu kümmern: „Wenn ich es nicht mache, bekommt meine Mutter ihre Tabletten nicht. Dann irrt sie in der Nachbarschaft herum.“

Die Worte platzten aus ihr heraus wie Wasser aus dem Riss in einer Talsperre, mit großem, pressendem Druck, wie kurz vor dem Bersten.

Sie erzählte ohne Punkt und Komma. Als sie fertig war, habe ich nach Luft geschnappt.

Im Vordergrund ihrer Geschichte stand die Demenzerkrankung der Mutter und was nun für sie, die Tochter, alles zu erledigen und zu organisieren war.

Deshalb war ich ziemlich überrascht, als im Gespräch plötzlich noch ein Vater und ein Bruder im Haus auftauchten, während die Tochter, frisch verheiratet und mit Baby, etwa 50km weiter weg wohnte.

Es ging im Hintergrund tatsächlich um Vieles mehr:

Die Krankheit der Mutter ließ die Angehörigen im wahrsten Sinne verstummen, weil sie nicht wussten, wie sie zusammen damit umgehen sollten. Sie hatten keine gemeinsame Sprache dafür. Klärende Gespräche über Aufgabenverteilung oder Verantwortung fanden kaum statt. Das hatte man schon früher nie getan und überhaupt waren Gefühle schließlich Privatsache. Schon immer…da gab es keine Übung drin.

Was entschieden werden musste, fand zwischen Schwester und Bruder vor Gericht statt. Der pensionierte Vater verlies tagsüber das Haus, die Tochter empfand das als feige Flucht vor der Verantwortung (sic!) .

Gegenseitige Verletzungen und Beschuldigungen waberten wie schlechte Essensgerüche durchs Elternhaus. Ich habe das förmlich gerochen.

Die Mutter selber konnte sich laut der Tochter wegen ihrer fortgeschrittenen Erkrankung nicht mehr äußern (oder vielleicht wurden ihre Äußerungen auch als nicht „bemerkenswert“ empfunden?) Die Tochter sagte es so: „Meine Mutter ist nicht mehr sie selbst, ich muss für sie alles entscheiden“.

Eine Erkrankung – aber viele sind „erkrankt“

Die Erkrankung der Mutter verursachte das schmerzhafte Gegeneinander der gesamten Familie. Sie wurden alle in Mitleidenschaft gezogen – in soziales und gesundheitliches Leiden.

Am Ende unserer langen Unterhaltung sagte die Tochter zu mir: „Ich wünsche mir so sehr, dass meine Familie bemerkt, was ich hier eigentlich mache. Man müsste ja nur mal miteinander reden, aber das geht nicht“.

„Man müßte“ … plötzlich so ein abstraktes, gefühlsarmes Wort nach dieser so persönlichen und intimen Erzählung!

Da wurde innerhalb zweier Sätze ein

  • klares Bedürfnis: „Ich wünsche mir Aufmerksamkeit…“ in eine
  • vernebelte Bewertung: „nutzt ja doch nichts…“

 

verwandelt.

Für mich war klar, dass diese Familie dringend jemanden brauchte,

  • der sie beim gemeinsamen Sortieren ihrer Sorgen, Bedürfnisse und Pläne unterstützen konnte.
  • der die Krankheit als mitbestimmenden Faktor für Konflikte, Sprachlosigkeit und neue, krankheitsbegleitende Bedürfnisse aller Beteiligten im Blick hatte
  • der allen Familienmitgliedern gemeinsam die Möglichkeit bot, selbständig und in eigener Verantwortung neue Perspektiven zu erkennen.

 

Eine Anlaufstelle also, eine Mediatorin oder einen Mediator für eben jene Konflikte, bei denen eine Krankheit die Fäden der familiären Beziehungen scheinbar alleine bestimmend in der Hand hält.

Initialzündung

Das Gespräch mit der Tochter war der endgültige Funke für meine Entscheidung, mich als Mediatorin auf krankheitssensible Kommunikation und Konfliktklärung zu spezialisieren.

Ich will Ihnen im Folgenden beschreiben, welch große Unterstützung diese besondere Form der Konfliktklärung erkrankten Menschen und ihren Angehörigen auch bei einer schwerer Erkrankung wie Demenz geben kann.

Krankheitssensible Mediation - eine Definition

Die Geschichte der Familie beschreibt es sehr drastisch:

Eine Erkrankung in der Familie kann schmerzhafte und bohrende Konflikte unter Betroffenen und Angehörigen auslösen.

Sie kann zu Sprachlosigkeit und Handlungsunfähigkeit führen und im schlimmsten Fall auch Angehörige krank machen.

Warum?

Weil ganz persönliche Wünsche, Erwartungen, Ansprüche der Beteiligten hart und augenscheinlich unvereinbar aufeinanderprallen können.

Die Krankheit wird zum bestimmenden Tagesthema, um das sich alles dreht, aber

  • es gibt keinen „Notfallkoffer“, keine Erfahrung im Umgang mit dieser Lebensveränderung
  • es gibt keine gemeinsame Sprache für persönliche Gefühle, Bedürfnisse oder den eigenen Umgang mit der Krankheit
  • es gibt vorab keine gemeinsame Abstimmung über Rollen, Verantwortung und Lebenswünsche.

 

Die neue Lebenssituation ist ungeübt. Die Erkrankung eines einzelnen Menschen wirkt sich auf alle aus, die sich sorgen, nebenan wohnen, täglich Kollegen sind. Sie alle müssen sich darin nun so gut wie möglich zurechtfinden.

Vertraute Beziehungen zwischen Eltern, Kindern oder Geschwistern verändern sich. Man redet anders miteinander oder empfindet das Verhalten der anderen als „befremdlich“.

Der war doch früher nicht so!

Die Kommunikation untereinander, die alten Bande „verarmen“, weil es außer der Krankheit scheinbar kein anderes Thema mehr gibt.

Krankheit als Zündfunke für Konflikte

Ungelöste Konflikte können sprachlos machen und dort blockieren, wo eigentlich schnelles Handeln gefragt ist. 

Wo aber nicht miteinander kommuniziert wird, entsteht auch keine gemeinsame Abstimmung über den weiteren Weg.

Warum ist das so?

Sprachlosigkeit und Konflikte

  • behindern die zügige Planung von optimaler Pflege und Betreuung,
  • kosten Zeit und Kraft, wo wenig davon vorhanden ist,
  • belasten Nähe und Gemeinsamkei,
  • lassen wenig Raum zur Gestaltung des eigenen Lebens rund um die Erkrankung.

 

Die Erkrankung wird stattdessen zum Lebensmittelpunkt aller Beteiligten. Alle drehen sich in ihr wie in einer Zentrifuge.

Da kann vieles ans Tageslicht geschleudert werden, was bisher im eingespielten Miteinander wortwörtlich „nicht der Rede wert“ war.

Eine Krankheit kann damit zum Trigger, zum Zündfunken für Konflikte zwischen Eltern, Kindern, Geschwistern werden.

Sie kann im wahrsten Sinne Schmerzpunkte zwischen den Beteiligten zu Tage fördern, die vielleicht noch nie angesprochen wurden.

Bisher konnte man sich gut aus dem Wege gehen (weil man ja in verschiedenen Ecken der Republik wohnt) oder man ließ das Thema auf sich beruhen, weil es bei Familienfeiern einfach keinen Platz hatte. Oder weil die Eltern bisher noch gut für sich selber sorgen konnten (oder die Kinder nicht mit ihren „Zipperlein“ belasten wollten).

Jetzt aber, da jemand in der Familie so schwer erkrankt ist, dass Kinder, Partner, Geschwister unbedingt und zeitnah ein unterstützendes „Gerüst“ bauen müssen, kann man sich nicht mehr aus dem Weg gehen – zumindest nicht für eine absehbare Zeit. Man muss sich zusammenfinden, planen und wirkungsvoll handeln.

Man muss sich jetzt miteinander beschäftigen!

Das hat Konfliktpotential.

Die tiefliegenderen Wurzeln für gärende Konflikte lassen sich nicht mehr zurückhalten, sie

  • kriechen auf den Familientisch
  • verwirren die verschiedenen Lebenswelten von Erkrankten und Angehörigen
  • verschlingen die Bedürfnisse und Gefühle aller Beteiligten rund um die Erkrankung, manchmal bis zur Selbstaufgabe und eigener Erkrankung der Angehörigen.

 

Nichts wird für niemanden einfacher. Trotz allen Bemühens …

Konsensfiktion

Wenig hilfreich scheint dann auch das „unausgesprochene“ Einvernehmen der Familie zu sein, das sich in Sätzen äußern kann wie: „Wir sind uns ja alle einig“ oder „Ihr wißt ja, was dann zu tun ist“.

Aber ist das so? Diese Sätze werden als Familienstandard, als stillschweigende Übereinkunft in den Raum gestellt und eigentlich weiß doch keiner, worüber man sich nun einig ist oder was im Extremfall konkret zu tun ist. Lebensverlängernde Maßnahmen? Pflegeheim? Was ist denn jetzt das Richtige?

Es braucht nicht viel Phantasie, um die explosiven Folgen dieses konfliktschwangeren „Da müssen wir gar nicht groß drüber reden“ – Desasters zu erkennen.

Wie soll man „richtig“ handeln? Was sind die Maßstäbe? Ist das gerecht?

Was für ein Druck daraus entstehen kann!

In der Forschung wird dieser Zustand auch als „Konsensfiktion“ beschrieben (* siehe unten). Immer wieder wird hierbei herausgestellt, wie wichtig es ist, offen und klärend miteinander zu reden, um Konflikten nicht das letzt Wort zu geben.

Konfliktstress verhindert die Abstimmung von Rollen und Verantwortung

Im Konfliktstress gibt es keine gemeinsame Abstimmung zwischen Erkrankten und Angehörigen über gewünschte Maßnahmen und gegenseitige Unterstützung. Ungelöste Konflikte verwehren den Blick auf das, was man (von den anderen) braucht, um sich in der neuen Situation besser zu fühlen.

Konflikte zwischen Eltern, Kindern oder Geschwistern verhindern die „Integration“ einer Erkrankung in das eigene Leben und vernachlässigen die wohltuende Erfüllung eigener Bedürfnisse.

Das gilt für alle, die davon betroffen sind.

Die Einbeziehung der Krankheit ins Gespräch

Ich habe mich deshalb als Mediatorin dafür entschieden, die Erkrankung zum Gespräch mit „einzuladen“.

Ich setze Sie als Teilnehmerin sozusagen für alle sichtbar mit an den Tisch und widme ihr so, wie auch allen anderen, meine volle Aufmerksamkeit.

Die Erkrankung ist ja ganz erheblich und unübersehbar am Geschehen beteiligt. Ihre Auswirkungen auf die „krankheitsbedingten“ Bedürfnisse, Gefühle, Beziehungen der Erkrankten und ihren Angehörigen müssen wahrgenommen und in Klärung und Lösungsüberlegungen miteinbezogen werden.

Die Einbeziehung der Erkrankung in den Gesprächsverlauf ist ein wichtiges Element bei meiner Mediation.

Ich berücksichtige ganz gezielt auch die systemischen, die sozialen Auswirkungen, die eine schwere Krankheit, wie z.B. eine Demenz, auf Betroffene und ihr Umfeld haben kann.

Dies ist eine sehr behutsame Form der Mediation.

Ich bezeichne sie als „krankheitssensible Mediation“.

Darunter verstehe ich eine „Vertiefung der mediativen Sensibilität“ für

  • krankheitsbegleitende Auswirkungen auf alle Beteiligten,
  • krankheitstypische und sich im Verlauf verändernde Bedürfnisse und
  • krankheits-flexible Lösungsansätze.

 

Für mich ist „krankheitssensible Mediation“ ein treffendes Synonym für einen wichtigen Mediationsbereich, der die innere und äußere Lebenswelt von erkrankten Menschen und ihren Angehörigen in besonders aufmerksamer, eben: „krankheitssensibler“ Weise berücksichtigt.

Ermutigung zur Selbstbestimmung

Ich möchte Menschen dazu ermutigen, auch bei einer lebensverändernden Erkrankung, ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht hintenanzustellen, sondern im Auge zu behalten und mitzuteilen, damit sie ihr Leben um die Erkrankung herum so gut wie möglich und selbstbestimmt gestalten können.

Das ist mir bei Angehörigen genauso wichtig wie bei erkrankten Betroffenen:

Erkrankte sind damit konfrontiert, dass ihr Leben eingeschränkt oder konkret bedroht ist. Sie müssen die Veränderung ihrer Lebenswelt, ihrer Selbständigkeit, ihrer Seele wahrnehmen und sich darin zurechtfinden.

Von Angehörigen verlangt die Erkrankung ebenso, dass sie sich auf ungeübtes Terrain begeben, wo medizinische Beratung, Pflege und Betreuung für sie zum Tagesthema wird. Auch ihr gewohnter und vertrauter Lebensalltag bleibt nicht so, wie er ist.

Die schwere Erkrankung eines nahestehenden, vielleicht demenzerkrankten, Menschen ist zudem von besonderer Emotionalität gesprägt, es geht ggfs. um ganz existentielle Fragen und vielleicht um das „Bald-nicht-mehr-da-sein“ einer engen Bezugsperson.

Sachliche Fachwelt und innere Gefühlswelt

Sachliche, medizinische Welt und innere, empfindsame Gefühlswelt – wie sind diese beiden „fremden“ Welten für die Beteiligten so zu verbinden, dass beide gleichsam eine stabilisierende Einheit für Seele, Körper und Wohlbefinden bilden?

Eine krankheitssensible Mediation kann Betroffene und Angehörige dabei unterstützen, Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche (wo es möglich ist) in die gegebenen, medizinischen Rahmenbedingungen zu integrieren. Damit können beide Bereiche in guter Verbindung „heilend“ wirken. Sie bilden damit ein gemeinsames Fundament für bessere Lebensqualität.

Krankheit als Mediationsthema

Körperliche Einschränkung, eine Demenz oder Parkinsonerkrankung kann also zum zentralen Anlass und Thema eines Mediationsgesprächs werden . Um sie dreht sich alles. Ihretwegen kommen Eltern zu mir, Kinder oder Geschwister. Sie wollen Klarheit darüber gewinnen, wie es weitergehen kann. Sie möchten einen Konflikt klären oder vielleicht vorab vermeiden.

Diese Unterstützung kann ich nur dann angemessen geben, wenn ich weiß,

  • wie Krankheitsbilder und Symptome aussehen können.
  • wie bestimmte Verhaltensweisen zu deuten sind und
  • wie sie sich auf die Angehörigen auswirken können.
  • dass Bedürfnisse sich im Verlauf ändern können.
  • dass Lösungen z.B. für Pflege und Betreuung sich dem Krankheitsverlauf anpassen müssen.

Zwischentöne und Beziehungsangebote

Nur, wenn ich diese Kompetenz in eine Mediation mithineinbringe, kann ich sozusagen mit einem „wissenden Ohr“ auf krankheitsrelevante Zwischentöne achten, kann „krankheits-achtsame“ und weiterführende Fragen stellen. Diese Kompetenz kann neue Horizonte für meine Medianden und mich sichtbar machen. Bisher unerfahrene Bedürfnisse treten an die Oberfläche. Neue Lösungen werden denkbar.

Nur so kann ich behutsam mit demenzerkrankten Menschen in Beziehung treten, mich vielleicht hineindenken in die möglichen Beweggründe für ihr Verhalten, es in ihrem Sinne interpretieren und den anderen mitteilen. Ich kann es dann für die Angehörigen in ihre eigene „Lebenssprache“ übersetzen und für sie verstehbar machen.

Darauf habe ich mich in meinem Tätigkeitsschwerpunkt spezialisiert.

Krankheitssensible Mediation hat viel Platz für „Unsagbares“

Meine Mediation achtet und beachtet also die Besonderheiten einer Erkrankung für alle Beteiligten ohne die Grenzen zur medizinischen Beratung zu überschreiten. (Dazu bin ich nicht befugt.)

Mediation kann jedoch eine sinnvolle Ergänzung zur Beratung sein.

Mein Wissen um die besondere Tragweite z.B. einer Demenzerkrankung für das gesamte Familiensystem ermöglicht mir jedoch eine besseres Fingerspitzengefühl für „Unsagbares“: z.B. persönliche Tabus, körperliche Scham oder gar Wut des Angehörigen auf den Erkrankten.

Krankheitssensibles Wissen erlaubt "Hineindenken“, wo "Einfühlen" nicht immer möglich ist

Als Mediatorin bringe ich eine Menge emotionaler Empathie mit, gleichwohl kann ich mich aber nicht in die Lebenswelt eines schwer erkrankten Menschen hineinfühlen. Ich kann sie nicht wirklich „mitfühlen“ oder „erfahren“. Hier ist für mich die Grenze des mediativen, empathischen Hineinfühlens erreicht, denn das Ausmaß von Schmerzen und Ängste empfindet und kennt nur der erkrankte Mensch selber.

Ich möchte stattdessen beides, empathisches Einfühlen und kognitives Hineindenken, als sich wunderbar ergänzend und als gleichberechtigt für diese Form der Mediation betrachten.

Durch mein Wissen um eine bestimmte Krankheit („Feldkompetenz“) kann ich versuchen, mich sozusagen „hineinzudenken“ in  krankheitstypisches Verhalten und was es im Sinne der erkrankten Person vielleicht ausdrücken, also nach außen kommunizieren soll.

Das erlaubt mir, mögliche Bedürfnisse besser zu antizipieren und vorsichtig zu erfragen. Ich kann z.B. Aggression dann auch als mögliches Zeichen dafür beachten, dass für den Erkrankten die persönliche Wohlfühldistanz unterschritten wurde. Das erlaubt mir auch, die Angehörigen darauf aufmerksam zu machen, die dann bewusster damit umgehen können.

Ich kann mich mit Betroffenen und ihren Angehörigen gemeinsam so auch an schwierige oder intime Themen herantasten, deren Klärung für sie sehr entlastend sein kann.

Meine Verantwortung

Schließlich gilt es doch für mich als Mediatorin, Erkrankte und Angehörige dabei zu unterstützen,

  • trotz Erkrankung möglichst viel Entlastung und Lebensqualität zu erfahren,
  • am eigenen Leben so weit es geht selbstbestimmt teilzuhaben und
  • auch als Angehörige eine Krankheit so gut wie möglich in das eigene Leben zu integrieren, damit sie selber gesund bleiben.

Eine krankheits-achtsame Klärung von Konflikten, Bedürfnissen und Wünschen ist ein sinnvoller und ergänzender Weg für Erkrankte und Angehörige, im Rahmen ihrer Möglichkeiten und so lange es geht, beim eigenem Wohlbefinden und persönlicher Lebensqualität mitzubestimmen.

Das ist meine Verantwortung als Mediatorin in diesem so sensiblen Feld menschlicher Beziehungen und Würde.

(*) in diesem Podcast finden Sie ein sehr entspanntes Interview zu Fragen der Gerechtigkeit,  zur Konsensfiktion und der „Konkurrenz“ zwischen Familienmitgliedern:
Arist von Schliepe, Erlebte Geschichten, WDR 5 Podcast, 01.05.2020

Wer ich bin

Als zertifizierte Mediatorin bin ich spezialisiert auf außergerichtliche Konfliktklärung im Umfeld von Gesundheit, Erkrankung und Pflege.

Über Schulungen und Projektmanagement unterstütze ich Menschen dabei, Konflikte und schwierige Situationen eigenverantwortlich und gewaltfrei zu lösen – beruflich wie privat.

Warum…

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