Wie gehen wir jetzt damit um?

Neue Perspektiven - Foto: M. Költzsch

Bei einem schweren Krankheitsfall in der Familie geht es für erkrankte Menschen wie Angehörige darum, sich in der neuen Lebenslage zurechtzufinden und „lebenswichtige“ Themen zu klären, während sich die Welt weiterdreht mit Beruf, Verpflichtungen, Schule …

Und es stellt sich die gemeinsame Frage: Wie gehen wir jetzt zusammen mit dieser Situation um?

Eine Mediation kann bei innerfamiliärem (oder auch interkulturellem) Klärungsbedarf um eine Erkrankung herum durchaus „heilsame“ Unterstützung bieten.

Mögliche Anlässe, sich zu einer Mediation zu treffen, können sein:

  • Zentrale Themen sollen im Familienverbund geklärt werden (gemeinsame Linie)
  • Fehlende Erfahrung, in der Familie Konflikte zu klären oder schwierige Punkte anzusprechen (z.B. eigene Bedürfnisse, schamhafte oder tabuisierte Themen).
  • Wunsch nach Dialog und Abklärung zwischen den Angehörigen über Rollen, Zuständigkeiten, Verantwortungsverteilung („Wer, wo, wie?“).
  • Verlässliche und verbindliche Entscheidungen sollen untereinander getroffen werden.
  • „Sprechen mit einer Stimme“ der Kinder gegenüber den Eltern (oder umgekehrt).
  • Gemeinsames Entscheiden, wer die Hauptbetreuung übernehmen soll.
  • Suche nach Lösungen für Selbstfürsorge, Schutz, Entlastung der hauptbetreuenden Angehörigen
  • Klären von offene Fragen zwischen Erkrankten und Angehörigen („Worüber wir jetzt endlich mal offen reden müssen!“)
  • Autonomiewünsche des erkrankten Menschen versus Verantwortungsempfinden der Angehörigen (z.B. bei Finanz- oder Betreuungsfragen)
  • Umgehen mit veränderter Lebensführung (z.B. Umzug, stationäre Pflege, Führerscheinabgabe, 24Std-Kraft bei häuslicher Pflege)
  • Klären von Konflikten mit Pflegediensten, Betreuungseinrichtungen, Kassen
  • Gestörtes Vertrauensverhältnis von Arzt und Patient oder Familie.
  • Abstimmung mit oder zwischen behandelnden Therapeuten.
  • Umgehen mit (fremden) Gewohnheiten und krankheitsspezifischen Auffälligkeiten des erkrankten Menschen.
  • Schwierigkeiten mit fremder „Gesundheits-Kultur“ (z.B. in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder bei interkulturellen Fragen).
  • Anpassen von Unterstützungsmaßnahmen im Verlauf einer Krankheit (z.B. bei einer Demenz).
  • Lebensverlängernde Maßnahmen und andere ethische Themen.
  • Fragen des Einsatzes medizinischer Möglichkeiten (z.B. zum Lebensende).

 

Es gibt viele weitere denkbare Themen, deren gemeinsame Klärung entlastend sein kann.

Denn, wenn offener Austausch und verbindliche Absprachen nicht gelingen, können Pflege und Betreuung für erkrankte Menschen und sorgende Angehörige zu neuer Belastung werden und ggfs. zu Überforderung und weiterer Krankheit führen.

Das hilft niemandem weiter.

Deshalb kann es für alle Beteiligten eine gute Wahl sein, sich an einen Tisch zu setzen und mit Hilfe einer Mediatorin oder eines Mediators den weiteren Weg eigenbestimmt und bedürfnisorientiert zu gestalten.

Klärungsbedarf gibt es meist genug.

Wer ich bin

Ich habe mich spezialisiert auf die Klärung von Konflikten, die durch eine schwere Erkrankung oder gesundheitliche Einschränkung ausgelöst werden. 

Als Mediatorin unterstütze ich erkrankte Menschen und Angehörige dabei, ihre (krankheitsbegleitenden) Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche zu benennen, einander mitzuteilen und gemeinsame Lösungen für den weiteren Weg zu erarbeiten.

Ich stehe für ein außergewöhnliches Thema:

Die Integration der Erkrankung in den neuen Lebensalltag von Betroffenen und ihren Angehörigen.

Damit dies gelingen kann, wird die Krankheit als wichtiges Element mit in den Gesprächsverlauf integriert.

Warum ich mich diesem Thema zugewandt habe, erfahren Sie hier…

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