Klären von Konflikten und anderen "Krankmachern" im Pflegealltag - ein Entlastungsangebot für Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige sind Experten für Alles in der häuslichen Pflege ©Foto M. Költzsch

Anerkennung als Entlastungsangebot in NRW

Ich freue mich sehr darüber, dass ein Bereich meiner Arbeit, der mir sehr am Herzen liegt, vom Land NRW jetzt offiziell als

„gezielte Entlastung von pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen in ihrer Eigenschaft als Pflegende …“ 

anerkannt wurde.

(In Nordrhein-Westfalen ist eine Abrechnung damit als Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI über die Pflegekassen möglich.)

Die häusliche Betreuung von pflegebedürftigen Familienmitgliedern verlangt von pflegenden Angehörigen, dass sie einen erheblichen Teil ihres eigenen Lebens an die Bedürfnisse des erkrankten Menschen (also auch der Krankheit) anpassen müssen. Ihre eigenen Bedürfnisse stellen sie in den Hintergrund, sind stets auf stand-by und überschreiten ggfs. ihre Kraftressourcen bis hin zu eigener Erkrankung und Ausfall.

Ich möchte pflegende Angehörige deshalb darin stärken, eigene Bedürfnisse und Wünsche so gut wie möglich in ihren Pflegealltag zu integrieren und ein gesundheitsförderndes Hilfssystem für sich zu gestalten.

Gesundheit und Lebensqualität sollen geschützt und gefördert werden, indem belastende Stolpersteine im Pflegealltag und Konflikte im Miteinander so weit wie möglich beseitigt und vermieden werden.

Wie sieht meine Unterstützung für Sie konkret aus?

Wir setzen uns zusammen und schauen in Ruhe auf alle Themen, die für Sie wichtig sind. Dazu können Konflikte im Familien- oder Helferkreis gehören, der Ablauf des Pflegealltags, Wünsche, die sie sich erfüllen möchten und vieles mehr.

Ich leite und unterstütze Sie im Gespräch, damit Sie für sich geeignete Ideen und Lösungen entwickeln können, die Sie im Pflegealltag entlasten.

Dabei gibt es viele mögliche Navigationspunkte, deren Klärung Ihnen Orientierung und Perspektive geben kann:

  • Wie läuft mein Alltag ab und wie geht es mir dabei?
  • Was will ich konkret verändern?
  • Was kann ich tatsächlich verändern?
  • Was ist absolut nicht veränderbar?
  • Was muss meine Umwelt wissen und beachten?
  • Welche Bedürfnisse sollen von anderen geachtet und berücksichtigt werden?
  • Wer kann mir bei der Umsetzung meiner Ideen helfen?
  • Welche Hilfssysteme gibt es schon, die gut funktionieren?
  • Gibt es ungelöste Konflikte mit Geschwistern, Eltern, Pflegekräften, die ich klären möchte?
  • Wie will ich meine Pläne jetzt konkret umsetzen?

Dabei ist es mir wichtig, dass wir für Sie gemeinsam eine „Lösungssprache“ entwickeln, die Ihnen helfen soll,

  • die Situation aus anderen Blickwinkeln zu betrachten,
  • belastende Konflikte und krankmachende Situationen erkennen und beschreiben zu können,
  • konkrete Ziele und deren Umsetzung zu definieren,
  • Sprache und Worte für Ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche (wieder-) zu finden,
  • sich mit Ihrem Umfeld (etwa Geschwistern, Eltern, Pflegedienst) auszutauschen, um z.B.
    • Streitpunkte zu klären,
    • Zuständigkeiten, Rollen und Verantwortung abzusprechen
    • neue, gemeinsame Strategien zu entwickeln und Maßnahmen verbindlich zu vereinbaren, die Sie als hauptbetreuende Angehörige entlasten können.
 
Ich achte besonderes auf die eigenbestimmte und selbstverantwortliche Ideenentwicklung meiner Kunden, denn sie sind es ja, die selbst am besten wissen, was sie möchten, was machbar und was für sie völlig undenkbar ist.
 

Dabei vertraue ich meiner mediativen und krankheits-sensiblen Grundüberzeugung und Kompetenz.

Das heißt, ich

  • biete meinen Kunden einen streng vertraulichen Gesprächsrahmen an,
  • trage Sorge dafür, dass sie sich im Gespräch geschützt fühlen, damit schwierige Themen und persönliche Empfindungen ihren Platz finden können,
  • biete lösungsorientierte Vermittlung bei der Klärung von Konflikten, welche die Absprache im Familien- und Helferkreis erschweren oder unmöglich machen,
  • mache Formulierungsangebote, wenn es für Angehörige schwierig ist, die eigenen Bedürfnisse, Empfindungen oder Wünsche zu benennen,
  • orientiere mich am großen Reservoir der wertschätzenden Gewaltfreien Kommunikation,
  • betrachte Gespräche immer als ergebnis-offen, weil mögliche Lösungen sich oft erst im Verlauf entwickeln,
  • führe krankheits-sensible Gespräche und „lade“ die Erkrankung (damit ggfs. auch den erkrankten Menschen)  als virtuelle Teilnehmer zum Gespräch mit ein (hier mehr dazu: Krankheits-sensible Mediation.)
 

Meine Angebot ist keine fachlich therapeutische, medizinische oder rechtliche Beratung, ich diagnostiziere nicht und verschreibe keine Medikamente – dafür gibt es entsprechende Experten.

Vielmehr sehe ich meine Tätigkeit als gute Ergänzung dazu: ich biete Pflegenden Angehörigen meine Hilfe dabei an, sich selber und im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ein wohltuendes Rezept für Ihren neuen Pflegealltag zu verschreiben … und zwar mit möglichst wenigen Nebenwirkungen.

Mein vollständiges Angebot und alle wissenswerten Details zu Umfang und Kosten finden Sie ausführlich unter diesem Link: Leistungskonzept gem. §45a SGB XI – Marja Költzsch

Rufen Sie mich gerne jederzeit an oder schreiben Sie mir.

Wir schauen dann gemeinsam und in Ruhe auf Ihre Fragen.

Kontaktdaten:     

Marja Költzsch, M.A.

Crossword-Mediation

Speditionstrasse 15A – 40221 Düsseldorf

Mobil:     01522 66 33 835

E-Mail:    koeltzsch@crossword-mediation.com

Herzlich Willkommen!

Ihre Marja Költzsch

Wer ich bin

Ich leite und begleite den Dialog und Austausch zwischen Menschen, denen es nicht aus eigener Kraft gelingt, Konflikte oder Störfelder im Miteinander zu klären.

Mein Hauptaugenmerk gilt vor allem klärenden Gesprächen rund um gesundheitliche Einschränkung, Pflege und Betreuung.

Ich stehe dabei für ein außergewöhnliches Thema:

Die möglichst bedürfnisgerechte Integration einer gesundheitlichen Veränderung in den neuen Lebensalltag aller, die davon betroffen sind.

Deshalb habe ich mich auf krankheits-sensible Mediation spezialisiert.

Warum mir das sehr wichtig ist, erfahren Sie hier…

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